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CAN / Blog — Wissen · · 1 Min. Lesezeit

Ernte, Trocknung und Curing: was nach dem Anbau passiert

Zwischen Pflanze und Apotheke liegen entscheidende Schritte. Warum Ernte, Trocknung und Nachreifung kontrolliert ablaufen müssen.

Mitarbeiterin trimmt Blüten über einem Edelstahltablett

Nach der Blütephase ist die Pflanze reif, aber noch lange kein Arzneimittel. Ernte, Trocknung und Nachreifung bestimmen mit, wie stabil eine Charge später ist.

Ernte zum richtigen Zeitpunkt

Der Erntezeitpunkt wird anhand definierter Kriterien bestimmt, zum Beispiel am Zustand der Trichome. Geerntet und getrimmt wird unter hygienischen Bedingungen, Blätter und Stiele werden dabei weitgehend entfernt.

Kontrollierte Trocknung

Frisch geerntete Blüten enthalten viel Wasser. Sie werden bei kontrollierter Temperatur und Luftfeuchte getrocknet, meist hängend oder auf Gittern. Zu schnelles Trocknen kann Aromastoffe verringern, zu langsames begünstigt Schimmel. Deshalb werden die Bedingungen laufend überwacht.

Curing: die Nachreifung

Mitarbeiterin prüft das Hygrometer in einem Glasgefäß
Kontrolle der Restfeuchte während des Curing

Beim Curing ruhen die getrockneten Blüten in geschlossenen Behältern. Die Restfeuchte verteilt sich gleichmäßig, Hygrometer zeigen, ob die Werte im Zielbereich liegen. Ziel ist ein stabiler Wassergehalt, der die Blüte lagerfähig macht.

Verpackung und Lagerung

Abgefüllt wird in Behälter, die vor Licht, Luft und Feuchtigkeit schützen. Jede Packung trägt eine Chargennummer, über die sich der gesamte Weg zurückverfolgen lässt. Bevor eine Charge die Apotheke erreicht, wird sie geprüft und freigegeben.