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CAN / Blog — Wissen · · 1 Min. Lesezeit

Kontrollierter Indoor-Anbau: vom Steckling zur Blüte

Gleichbleibende Qualität beginnt bei der Pflanze. Wie pharmazeutischer Indoor-Anbau funktioniert, von der Mutterpflanze bis zur Blütephase.

Mitarbeiterin im Reinraum bearbeitet einen Steckling mit Pinzette

Eine Cannabisblüte ist ein Naturprodukt. Damit sie als Arzneimittel von Charge zu Charge vergleichbar bleibt, setzen viele Produzenten auf kontrollierten Indoor-Anbau. Licht, Klima, Bewässerung und Hygiene lassen sich dort gezielt steuern und dokumentieren.

Mutterpflanzen und Stecklinge

Am Anfang steht meist eine ausgewählte Mutterpflanze. Von ihr werden Stecklinge geschnitten, die genetisch identisch sind. So bleibt die Genetik einer Sorte über viele Anbauzyklen gleich. Die Stecklinge bewurzeln in Anzuchtwürfeln, bevor sie in größere Gefäße umziehen.

Wachstumsphase

Cannabispflanzen in vier Wachstumsstadien nebeneinander
Vom Steckling zur blühenden Pflanze: vier Wachstumsstadien

In der vegetativen Phase wachsen die Pflanzen unter langen Lichtperioden. Temperatur, Luftfeuchte und Nährstoffversorgung werden laufend gemessen und angepasst. Tropfbewässerung versorgt jede Pflanze dosiert.

Blütephase

Durch eine Umstellung auf kürzere Lichtperioden beginnt die Blüte. Je nach Sorte dauert sie mehrere Wochen. In dieser Zeit bilden sich die Blüten mit ihren Trichomen, in denen Cannabinoide und Terpene entstehen.

Hygiene und Dokumentation

Zutritt, Kleidung, Reinigung und Schädlingskontrolle folgen festen Regeln. Jede Maßnahme wird der jeweiligen Charge zugeordnet. So lässt sich später nachvollziehen, unter welchen Bedingungen eine Blüte gewachsen ist.

Mehr zur Herkunft

Das Anbauland ist bei LUANA je Sorte ausgewiesen, soweit es deklariert ist. Alle Angaben findest du auf den jeweiligen Produktseiten.