Sorte, Code, Kultivar, Terpen, Frage oder Seite.

CAN / Blog — Wissen · · 1 Min. Lesezeit

Was im Prüfzertifikat steht: Analytik bei Cannabisblüten

Jede Charge Medizinalcannabis wird vor der Freigabe analysiert. Welche Prüfungen dazugehören und was das Prüfzertifikat dokumentiert.

Laborant prüft ein Reagenzglas

Auf jeder LUANA-Produktseite steht derselbe Satz: Maßgeblich ist das Prüfzertifikat der jeweiligen Charge. Doch was wird dafür eigentlich geprüft?

Identität

Zuerst wird bestätigt, dass es sich tatsächlich um Cannabisblüten der angegebenen Art handelt. Dazu gehören zum Beispiel Prüfungen des Aussehens, mikroskopische Untersuchungen und chromatographische Verfahren.

Gehalt

Der Gehalt an THC und CBD wird mit chromatographischen Methoden wie der HPLC bestimmt. Diese Werte bilden die Grundlage der Deklaration, etwa 28 % THC und 1 % CBD bei einer Sorte mit der Bezeichnung 28/1.

Reinheit

Typische Prüfungen auf Reinheit sind:

  • Trocknungsverlust beziehungsweise Wassergehalt,
  • mikrobiologische Qualität, also Keime, Hefen und Schimmelpilze,
  • Mykotoxine wie Aflatoxine,
  • Schwermetalle,
  • Rückstände von Pflanzenschutzmitteln.

Bestrahlung

Manche Chargen werden zur Verringerung der Keimzahl bestrahlt. Ob eine Sorte bestrahlt ist, muss angegeben werden. Bei LUANA steht der Bestrahlungsstatus auf der Produktseite, sofern er für die Sorte vorliegt.

Wer das Prüfzertifikat erhält

Das Prüfzertifikat, oft auch Certificate of Analysis genannt, dokumentiert die Ergebnisse je Charge. Fachkreise erhalten Spezifikationen und Prüfzertifikate von LUANA auf Anfrage über das Kontaktformular.